MAI-RÜCKBLICK: DREHS, WORKSHOPS UND PROJEKTABSCHLÜSSE
Der Mai hatte es in sich. Zwischen Langzeit-Dokprojekt, Interclub-Wochenenden, Workshops, One-Take-Szenen, kranken Gangos, Atelier-Hund und Camping-Abenteuern war ziemlich viel los. Ein Monat also, der uns einmal mehr gezeigt hat: Bei GANGO LUEGE läuft selten alles nach Plan – aber irgendwie läuft’s dann eben doch.
ZEHN JAHRE, EIN LETZTER DREH
Gestartet ist der Monat direkt mit einem besonderen Highlight: dem letzten Dreh unseres Langzeit-Dokprojekts «Ten Long Years». Dafür ging es mit vier jungen Frauen dorthin zurück, wo vor zehn Jahren alles begann: ins Schulhaus nach Escholzmatt.
Zwischen Klassenzimmer, Erinnerungen, Wald, Bräteln und einem feinen Abschluss-Abendessen wurde nochmals gedreht, gesprochen, zurückgeblickt und festgehalten. Ein sehr schöner und auch spezieller Moment für ein Projekt, das uns über so viele Jahre begleitet hat.
Jetzt muss das in den letzten zehn Jahren gesammelte Material «nur» noch geschnitten werden. Wir freuen uns auf die Auswertung, den weiteren Projektverlauf – und darauf, irgendwann aus all diesen Momenten einen Film entstehen zu lassen.
C’MON, NICOLAS!
Gleich am nächsten Tag startete für Nicolas die Tennis-Interclub-Saison. Und damit waren die Wochenenden im Mai dann auch ziemlich gut verplant. Einigermaßen erfolgreich war das Ganze ebenfalls: Nicolas konnte jedes Wochenende mindestens einen Sieg verbuchen – mal im Einzel, mal im Doppel. Hauptsache: Punkt geholt, Team unterstützt. Chom jetze!
Nicolas beim Tennissen :)
DREHS, SCOUTINGS & ALLTAG IM STUNDENTAKT
Auch produktionstechnisch war der Mai alles andere als ruhig. Jonas war für die Universität Luzern einen Tag lang im SPZ in Nottwil unterwegs und hat dort gefilmt. Zusätzlich war er für ein Projekt für Avenita am Scouten – und später im Monat dann auch gleich für den entsprechenden Dreh in Grenchen im Einsatz.
Ein spezieller Drehtag fand zudem direkt bei uns im Alltag statt: Annina gab uns den Auftrag, jede Stunde eine kurze Aufnahme unseres Tages zu machen. Ein kleiner Vlog-Versuch also, bei dem unser ganz normaler GANGO-Alltag im Stundentakt dokumentiert wurde. So entstand ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen.
JTI BEYOND: DONE
Nach langer Arbeit konnten Nicolas und Fadri im Mai ausserdem das Projekt “Beyond” für die JTI erfolgreich abschliessen. Erstellt wurden ein Teaser sowie ein Opening-Video für eine grössere Konferenz der JTI. Ein schönes Ende für ein Projekt, das uns gefordert, beschäftigt und am Schluss auch ziemlich gefreut hat.
WISSEN WEITERGEBEN MIT ANNINA
Annina war im Mai nicht nur hinter der Kamera, sondern auch als Workshopleiterin im Einsatz. Für das LSO hielt sie einen mehrteiligen Workshop ab und gab dabei ihre Fähigkeiten an interessierte Teilnehmende weiter. Schön, wenn Wissen nicht nur angewendet, sondern auch weitergegeben wird. Und noch schöner, wenn dabei neue Perspektiven, Fragen und kreative Prozesse entstehen.
ATELIER-DOG AUF ZEIT
Für zwei Tage hatten wir im Atelier besondere Unterstützung: Jonas passte auf die Hündin eines Freundes auf – und so wurde unser Büro kurzerhand um einen Atelier-Dog erweitert. Ob die Produktivität dadurch gestiegen ist, können wir nicht abschliessend beurteilen. Die Stimmung aber ziemlich sicher.
NETWORKING BEI FILM ZENTRALSCHWEIZ
Jonas und Annina waren ausserdem an der GV von Film Zentralschweiz unterwegs und haben dort genetworked. Ein guter Anlass, um bekannte Gesichter wiederzusehen, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit der regionalen Filmszene auszutauschen.
SBV: DREHTAGE VIER UND FÜNF
Auch für den SBV ging es im Mai weiter. Beim vierten von insgesamt sechs Drehtagen waren Nicolas und Annina an der EHB in Zollikofen im Einsatz. Dort drehten sie mit Betroffenen sowie mit André Hofer vom SBV und setzten weitere Inhalte für das Sensibilisierungsprojekt um.
In der letzten Maiwoche folgte dann bereits der fünfte Drehtag. Dieses Mal wurde in einer Schulklasse in Kriens und mit der Feuerwehr in Horw gefilmt. Im Zentrum stand erneut das Sensibilisierungs-Angebot des SBV – und wie dieses in unterschiedlichen Kontexten vermittelt werden kann.
ONE TAKES IM MONTANA
Ein grosses Highlight im Mai waren zwei lange Drehtage im Art Deco Hotel Montana. Jonas, Nicolas und Fadri filmten dort sieben One-Take-Szenen für einen Imagefilm.
Der Dreh war spannend, lustig, lernreich – aber auch ziemlich intensiv. Die Szenen benötigten mehrere Statist:innen, präzise Abläufe und viele Probedurchgänge, bis alles sass. Organisiert und bestens instruiert wurden die Statist:innen von Anna Antonelli vom Montana.
Wenn bei einem One Take alles stimmen muss, merkt man schnell: Timing ist alles. Kamera, Bewegung, Spiel, Licht, Wege, Einsätze – alles muss ineinandergreifen. Nach mehreren Takes entstanden schliesslich Szenen, mit denen wir super happy sind.
Und weil ein erfolgreicher Drehschluss gefeiert werden darf, gab es am Ende des letzten Drehtags noch ein Feierabendbier in der Louis Bar. Prost auf Montana, One Takes und alle, die mitgelaufen, mitgespielt und mitgedacht haben.
DURCHBEISSEN, ÜBERNEHMEN, FÜREINANDER EINSpringen
Neben all den Projekten brachte der Mai aber auch ein paar Herausforderungen mit sich. Fadri riss sich an einem Wettkampf – dem Coupe des Bains – das Aussenband am rechten Fuss und war danach nur noch zu 50 Prozent arbeitsfähig. Annina war ebenfalls noch nicht ganz fit und weiterhin zu 50 Prozent krankgeschrieben. Und Jonas kam nach einem verlängerten Männer-Weekend in Dublin auch noch krank zurück.
Kurz gesagt: Die GANGO-Gesundheitsstatistik sah schon besser aus.
Umso wichtiger war in dieser Phase, dass alle gegenseitig füreinander eingesprungen sind. Aufgaben wurden übernommen, Drehs umorganisiert, Kapazitäten verschoben und überall dort entlastet, wo es nötig war. Nicht immer einfach – aber genau solche Phasen zeigen auch, wie wichtig Teamwork wirklich ist.
WALES, CAMPING UND DIE HOFFNUNG AUF HEILE RÜCKKEHR
Annina gönnte sich im Mai ausserdem einige Tage in Wales, wo sie zusammen mit ihrem Freund auf ein Camping-Abenteuer ging. Was dort genau passiert ist, wissen wir zum Zeitpunkt dieses Rückblicks noch nicht abschliessend. Vielleicht erzählen wir mehr, falls sie wieder heil zurückkommt.
STUDIOZEIT MIT HENDRICKS THE HATMAKER
Über das verlängerte Pfingstwochenende ging Nicolas mit seiner Band Hendricks the Hatmaker erneut ins Studio. Zusammen mit der Band Fire Cult wurden vier Songs fertiggestellt, die im September auf einer Split-EP veröffentlicht werden. Getauft wird das Ganze dann in der Jazzkantine in Luzern. Bis dahin wird noch gemischt, geplant, vorbereitet – und vermutlich auch ein bisschen nervös gewartet.
GANGO MOBIL AUF SCHWEIZER STRASSEN
Während Nicolas ab Mitte der letzten Maiwoche zusammen mit Ramona in die Ferien fuhr, blieb es natürlich trotzdem nicht ganz ruhig. Die beiden machten Camping-Ferien mit dem GANGO MOBIL und entdeckten dabei die Schweiz. Währenddessen fuhr Jonas an den bereits Anfang Monat vorgeplanten Dreh für Avenita nach Grenchen.
FAZIT: VIEL LOS, VIEL GELERNT, VIEL GEMEINSAM GETRAGEN
Der Mai war intensiv, vielseitig und manchmal auch ein bisschen streng. Es gab grosse Projektmomente, lange Drehtage, schöne Begegnungen, sportliche Wochenenden, kreative Workshops, musikalische Ausflüge und zwischendurch auch ein paar gesundheitliche Stolpersteine.
Aber genau darin lag vielleicht auch die wichtigste Erkenntnis des Monats: Wenn viel gleichzeitig passiert, braucht es nicht nur gute Planung, sondern vor allem Menschen, die mitdenken, mittragen und füreinander einspringen.
Und davon hatten wir im Mai zum Glück einige.