AUGUST: HEISS, HEISSER, UNSER BÜRO

Der August machte seinem Ruf alle Ehre: draussen heiss, im Atelier noch heisser. Und wirklich ruhiger wurde es auch arbeitstechnisch nicht. Zwischen Filmfestival, Filmcamp, Drehs und Postproduktion gab es einiges zu tun – zum Glück blieb zwischendurch auch Zeit für ein paar ziemlich gute Konzerte.


VOM OPEN AIR DIREKT NACH LOCARNO

Nicolas startete den Monat gemeinsam mit Ramona am Gränichen Open Air und läutete damit gleichzeitig einen ziemlich konzertreichen August ein.

Kurz darauf ging es für Jonas, Fadri und Nicolas vom 5. bis 8. August ans Filmfestival Locarno. Mit dem GANGO-Bus als Basislager wurde gecampt, Filme geschaut, gut gegessen, das eine oder andere Bier getrunken und natürlich ausgiebig über Filme diskutiert.

Für uns sind solche Tage immer auch eine Form von Weiterbildung: neue Filme entdecken, andere Erzählweisen kennenlernen, Inspiration sammeln und für ein paar Tage etwas Abstand vom eigenen Schaffen gewinnen. Wie das Ganze aussah, haben wir natürlich auch in einem Vlog festgehalten.


EINE WOCHE FILMCAMP, FÜNF NEUE FILME

Direkt nach Locarno folgte eines unserer jährlichen Highlights: das Filmcamp Luzern.

27 Kinder und Jugendliche verbrachten gemeinsam mit uns eine intensive Woche rund ums Filmemachen. Von den ersten Ideen über Drehbuch, Kamera und Schauspiel bis zum Schnitt entstanden innerhalb weniger Tage fünf eigene Kurzfilme.

Eine solche Woche ist jedes Mal spannend, bereichernd und ziemlich fordernd. Umso schöner war der Abschluss: Bei der grossen Filmpremiere im Bourbaki wurden die fertigen Werke gemeinsam mit allen Teilnehmenden, Leitungspersonen und Angehörigen auf der grossen Leinwand gezeigt.

Ein paar Tage später traf sich das Leitungsteam nochmals zum wohlverdienten Abschlussessen im GourmIndia. Und die nächste Ausgabe? Ist bereits wieder ausgebucht. Let's go!


PUFFERWOCHE? THEORETISCH.

Die Woche nach dem Filmcamp ist bei uns traditionell als Pufferwoche eingeplant. Was während Locarno und Filmcamp liegen geblieben ist, wird aufgearbeitet, Mails werden beantwortet und Projekte wieder auf Kurs gebracht.

Ganz so ruhig war die Sache natürlich nicht. Zusätzlich mussten die fünf Filmcamp-Filme sowie unser Vlog fertig geschnitten werden. Aber immerhin waren wir wieder einmal für ein paar Tage mehrheitlich im Atelier – auch wenn dieses bei den Augusttemperaturen nicht unbedingt der angenehmste Arbeitsplatz war.


VOR UND HINTER DER KAMERA

Natürlich standen auch Kundenprojekte auf dem Programm. Nicolas und Fadri drehten für die Messe Luzern beim Battle of Zagg, während Jonas ein neues Projekt für JTI plante und später gemeinsam mit Fadri für «Your Story» drehte. Darin erzählen JTI-Mitarbeitende, die mit einer Krankheit leben, ihre persönliche Geschichte. Ziel ist es, innerhalb des Unternehmens zu sensibilisieren und die offene Kommunikation zu fördern.

Für die CSS entstand zudem ein internes Video für die neue Herbstkampagne, das die Mitarbeitenden für die kommenden Monate motivieren und gleichzeitig ein neues Konzernleitungsmitglied vorstellen sollte. Viel Zeit blieb nicht: Bereits eine Woche nach dem Dreh musste das fertige Projekt abgeliefert werden.


SCHNITTPLATZ BEI 30 GRAD

Auch in der Postproduktion blieb einiges zu tun. Jonas schnitt an Projekten für JTI, Fadri beschäftigte sich mit einem weiteren Pistor-Projekt und Nicolas konnte die Arbeiten für das Art Deco Hotel Montana abschliessen. Gleichzeitig liefen bei ihm Projekte für den Gletschergarten und die Stadt Luzern weiter.

Kurz gesagt: Die Rechner liefen mindestens so heiss wie das Atelier.


KONZERTE, KAMERA UND EIN BISSCHEN FREIZEIT

Neben dem Gränichen Open Air schaffte es Nicolas im August noch an zwei weitere Konzerte. In Zürich standen Hot Water Music auf dem Programm, später ging es in die Mühle Hunziken zu Frank Turner – diesmal solo, nur mit Gitarre. Eine wunderschöne Location, ein grossartiges Konzert und dazu viele bekannte Gesichter. Unter anderem trafen wir Adriana wieder, die vor einigen Jahren ein Praktikum bei uns absolviert hatte.

Und weil Nicolas offenbar noch nicht genug Hobbys hat, begleitete er ausserdem den Jubiläumsanlass des Tennis Club Ebikon Schindler sowie die Finalspiele der Clubmeisterschaften fotografisch. Eine gute Gelegenheit, die neue Canon C50 einmal auf Herz und Nieren zu testen. Fazit: Fotografieren macht tatsächlich auch Spass.

Thö hingegen machte es richtig und verabschiedete sich nach dem Filmcamp für zwei Wochen mit dem Motorrad nach Rumänien und Ungarn.


NICHT GANZ KOMPLETT

Einen Wermutstropfen gab es im August leider weiterhin: Annina war gesundheitlich noch nicht fit genug, um wieder zu arbeiten, und deshalb weiterhin vollständig krankgeschrieben.

Gerade in einem kleinen Team merken wir schnell, wenn jemand länger ausfällt. Wir hoffen deshalb vor allem, dass sie sich die nötige Zeit nehmen kann und bald wieder bei uns ist.


FAZIT: EIN SOMMERMONAT VOLLER FILM

Wenn wir auf den August zurückblicken, war da ziemlich viel Film: Wir haben ihn in Locarno geschaut, beim Filmcamp vermittelt, auf unseren Drehs produziert und danach stundenlang im Atelier geschnitten.

Und irgendwo dazwischen gab es Konzerte, Camping, Motorräder, Fussball – okay, diesmal Tennis – und ganz viel Sommer. Anstrengend war's definitiv. Aber wenn 27 Kids am Ende einer intensiven Woche ihre eigenen Filme im Bourbaki auf der grossen Leinwand sehen, wissen wir auch wieder ziemlich genau, weshalb wir das alles so gerne machen.

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ONE TAKE AUFNAHMEN IM ART DECO HOTEL MONTANA

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EIN AUSTAUSCHSEMESTER IN LUZERN?