ONE TAKE AUFNAHMEN IM ART DECO HOTEL MONTANA

Wie filmt man ein Hotel, dessen grösste Stärke nicht nur die Architektur oder die Aussicht ist, sondern die Atmosphäre? Genau mit dieser Frage begann Ende 2024 unsere Zusammenarbeit mit dem Art Deco Hotel Montana in Luzern.

Was auf den ersten Blick nach einem klassischen Imagefilm-Projekt aussieht, entwickelte sich über rund eineinhalb Jahre zu einer kreativen Reise mit zahlreichen Brainstormings, einem Employer-Branding-Projekt, intensiven Planungstagen und zwei Drehtagen, an denen jedes Detail sitzen musste.


EIN PROJEKT, DAS MIT EINEM ANDEREN BEGANN

Noch bevor wir den eigentlichen Imagefilm realisierten, durften wir für das Hotel Montana einen Employer-Branding-Film produzieren. Rückblickend war dieses Projekt weit mehr als nur ein zusätzlicher Auftrag.

Wir lernten das Haus kennen, begegneten den Menschen hinter dem Hotel und erhielten einen Einblick in die Abläufe und die Unternehmenskultur. Um die besondere Atmosphäre noch besser zu verstehen, übernachteten wir sogar selbst im Hotel. Denn wir wollten nicht einfach Räume filmen – wir wollten verstehen, wie sich ein Aufenthalt im Montana anfühlt.

Dieses gegenseitige Kennenlernen bildete die ideale Grundlage für den späteren Imagefilm.


WENIGER SCHNITTE. MEHR ATMOSPHÄRE.

In mehreren Workshops mit Franziska Zurmühle und Maxime Stefanovic vom Hotel Montana entstand schliesslich die zentrale gestalterische Idee des Films.

Das Hotel definierte die Räumlichkeiten, die im Film unbedingt vorkommen sollten. Gemeinsam stellten wir uns anschliessend die Frage: Wie können wir diese Orte so zeigen, dass sie ihre Wirkung entfalten?

Unsere Antwort: Anstatt möglichst viele Bilder in möglichst kurzer Zeit zu zeigen, entschieden wir uns für lange, ruhige Kamerafahrten und One-Take-Sequenzen. Jeder Raum sollte die Zeit bekommen, die er verdient. Die Kamera verweilt, bewegt sich langsam durch die Architektur und lässt den Blick des Publikums bewusst ankommen.

Nicht schnelle Schnitte sollten dem Film Dynamik verleihen – sondern das Leben im Hotel selbst.


JEDER ONE-TAKE MUSSTE SITZEN

Diese Entscheidung machte die Produktion gleichzeitig deutlich anspruchsvoller.

Jede Kamerafahrt musste bis ins Detail geplant werden. Bewegungen der Kamera, Abläufe des Servicepersonals, Statist:innen, Lichtstimmungen und Timing mussten perfekt ineinandergreifen.

Ein besonders wichtiger Meilenstein war deshalb der gemeinsame Scouting-Tag im Juli 2025. Fadri, Jonas und Nicolas planten jede einzelne Sequenz sorgfältig vor Ort. Wege wurden getestet, Bewegungsabläufe ausprobiert und Kamerafahrten verfeinert. Vieles, was im fertigen Film selbstverständlich wirkt, entstand an diesem Tag.

Dass die ursprünglich geplanten Drehtage im September wegen schlechten Wetters verschoben werden mussten, gehörte ebenfalls zum Projekt dazu. Gleichzeitig wechselte auf Kundenseite die Projektleitung von Franziska Zurmühle zu Anna Antonietti, welche das Projekt mit viel Engagement übernahm und gemeinsam mit uns bis zur Umsetzung weiterentwickelte.

Im Mai 2026 war es schliesslich so weit: Während zwei intensiven Drehtagen entstand der Film, bevor Lukas Schaller in der Postproduktion mit dem Color Grading den letzten Feinschliff verlieh.


EIN FILM MIT MEHRWERT

Da jede Einstellung als eigenständige Sequenz funktioniert, können einzelne Aufnahmen auch als bewegte Header auf den verschiedenen Bereichen der Website eingesetzt werden. So lebt das Material weit über den eigentlichen Imagefilm hinaus weiter und vermittelt Besucherinnen und Besuchern bereits beim ersten Aufruf der Website die besondere Atmosphäre des Hotels.


DANKE FÜR DAS VERTRAUEN

Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team des Art Deco Hotel Montana – insbesondere an Franziska Zurmühle und Anna Antonietti für die inspirierende Zusammenarbeit, die Offenheit gegenüber unserer filmischen Idee und das Vertrauen, diesen besonderen Ort gemeinsam mit uns auf eine etwas andere Art sichtbar zu machen.


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